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Michalis Tzouganakis

Anette

Michalis begegnet uns im Supermarkt in Chania. Er begrüßt meinen Mann erst mal flüchtig, doch im nächsten Gang begegnen wir uns wieder. Mein Mann Giorgo schaut ihn nur an und dann sagt Michalis: Halt, du kennst doch meinen Vater. Ja, sagt Giorgo, unsere Väter waren gut befreundet. Michalis herzt und drückt Giorgo, dann mich, dann unsere Kinder. Die beiden Männer reden lange, Michalis ist immer wieder den Tränen nahe, bei den Geschichten, die mein Mann über den Vater weiß. Michalis meint, meinen Vater habe ich erst spät schätzen gelernt. Daraufhin nimmt er meinen ältesten Sohn bei der Hand und sammelt so langsam seine Sachen im Supermarkt ein, die er kaufen will. Mein Sohn hört ihm aufmerksam zu, und wir gehen gemeinsam zur Kasse. Keiner hat von uns gehört, was Michalis ihm gesagt hat, aber Strati kam stolz zu uns zurück. Michalis sagte nur, bleib wie du bist und spiele weiter Gitarre. Wir verabschiedeten uns herzlich. Das ganze dauerte bestimmt eine Stunde und ich habe selten so nett eingekauft.



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